Hauptmenü
Musikschule > Angebot
Die Western Gitarre ist hauptsächlich eine Gitarre um Lieder zu begleiten. Aber auch verschiedene Blues und Rockstücke können mit dieser Gitarre gespielt werden. Die Western Gitarre besitzt im Gegensatz zur Klassischen Gitarre keine Nylon-, sondern Stahlsaiten und hat dadurch einen viel helleren Klang. Ideal für verschiedene Begleittechniken. Natürlich kann man mit dieser Gitarre auch Melodien spielen und dabei die Eigenschaften der Stahlsaiten voll und ganz ausnutzen. Western Gitarren gibt es in verschiedenen Ausführungen; mit oder ohne Tonabnehmer, mit 6 oder auch 12 Saiten. Dieses Instrument ist Ideal für Personen die gerne singen.
Ursprung und Entwicklung der Gitarre
Ursprung und Geschichte der Gitarre geben immer noch Rätsel auf. Man versuchte, die Gitarre mit den Formen von verschiedenen Langhalslauten in Zusammenhang zu bringen. Wobei viele Fragen auftauchten:
Wie kam es zu dem grossen, flachen Korpus? (orientalische Instrumente, die man für Verwandte hält, haben kleine, bauchige Klangkörper)
Wie kam es zu dem breiten, flachen Hals? (orientalische „Gitarren“ sind mit langen, schmalen, im Querschnitt häufig dreieckigen oder runden Hälsen ausgestattet)
Wie kam es zu den Proportionen? (Klangkörper und Hals der Gitarre sind etwa gleich lang – bei orientalischen Instrumenten übertrifft die Länge des Halses die des Korpus um das Doppelte oder gar Dreifache.) Man dachte auch an eine Entwicklung von der griechischen Kithare zur europäischen Gitarre, hat aber dafür keine Beweise.
Im 15. Jahrhundert wurde das Instrument als spanische Erfindung bezeichnet, sogar als altes, spanisches Nationalinstrument berühmt. Es ist auch anzunehmen, dass die Römer das Instrument nach Spanien brachten. In Spanien hiess es auch „Vihuela“. Sie war im 16. Jahrhundert in drei Spielarten in Gebrauch:
als Vihuela de pendola (mit dem Federkiel angerissen)
als Vihuela de arco (mit dem Bogen gestrichen)
als Vihuela de mano (mit den Fingern angeschlagen) Diese Instrumente wurden ca. im 16. Jahrhundert von der Gitarre verdrängt.
Im 17. Jahrhundert durfte die fünfchörige Gitarre als durchaus selbstständiges Instrument angesehen werden. Bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts besass die Gitarre doppelten Saitenbezug. Der Übergang von fünfchöriger zu sechschöriger und schliesslich zu einsaitiger Bespannung erfolgte nach 1775. Durch die um 1800 nun endgültig erfolgte Hinzufügung der sechsten Saite, die schrittweise sowohl über die fünfchörige wie auch fünfsaitige Gitarre erfolgte, erhielt das Instrument eine Art Vervollkommnung, der sich die fünfchörige Barock- Gitarre etwa 200 Jahre lang widersetzt hatte.